Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.
Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.

Nicht nur das Partnerschaftzskomitee und der Förderverein setzt sich für die Städtepartnerschaften ein

"Wir grüßen heut´ die ganze Welt                                      vom Karneval in Langenfeld"

Wir danken dem Heimatverein Postalia Langenfeld e.V. für diese tolle Idee

Ein Meilenstein für Langenfeld und ein Meilenstein für unsere Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften.   Bürgermeister Frank Schneider weihte den Meielnstein im neuen Kreisverkehr Düsseldorfer Straße ein

Infos zum Kunstwerk „Meilenstein“:
 
Natursteinstele aus Anröchter Grünstein    445 x 50 x 50 cm
 
Oberfläche geschliffen, Zwischenräume gespitzt, die eingehauenen
Städtenamen in Antiqua, dunkelgrün getönt.
 
Sockel aus Hessisch Neugrün Granit       70 x 70 x 15 cm
Oberfläche geschliffen, Seiten bossiert.
 
Stele besteht aus drei Elementen, je 140 cm hoch;
Gesamthöhe mit Sockel               460 cm
 
Alle Elemente untereinander mit V2A Ankern verbunden;
 
Standort: mittig auf der Kreiselfläche
Schriftzug – LANGENFELD – aufsteigend, zeigt Richtung Düsseldorf.

 

Quelle: Presseamt der Stadt Langenfeld

Vielen Dank an Hartmut Hegener für die schriftliche Erläuterung seiner Arbeit

Dreiländer-Treffen bei der AWO

Wieder einmal war es soweit. Die Senioren aus den Langenfelder Partnerstädten Senlis und Montale waren bei der AWO zu Gast. Nachdem 2005 die Idee entstanden war und der erste Besuch der Langenfelder Senioren in Senlis stattfand, hat es sich seit 2010 zu einem Dreiländertreffen entwickelt.

Am 9. Juli 2015 trafen am frühen Nachmittag zuerst die französischen Senioren im Siegfried Dißmann Haus ein. Leider waren es dieses Mal nur sechs Personen, die aus Senlis mit Privat-PKWs angereist kamen. Nachdem sich die französischen Gäste und ihre Gasteltern bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen beschnuppert hatten, brachen sie auf, um ihr Quartier für die nächsten Tage kennen zu lernen. Wie schon seit Jahren üblich, waren sowohl die italienischen als auch die französischen Gäste in Privathaushalten untergebracht. Die italienischen Gäste landeten am Abend in Weeze und wurden mit drei Kleinbussen abgeholt. Mittlerweile waren auch die Gasteltern der Italiener eingetroffen, so dass bei der Ankunft der Busse auf dem Parkplatz des Siegfried Dißmann Hauses eine große Begrüßung stattfand. Mit viel „hallo“,“ bonsoir“ und „bonna serra“ lagen sich alle in den Armen und praktizierten das in Italien und Frankreich übliche Begrüßungszeremoniell, Küsschen links und rechts. Die Freude sich wiederzusehen war auf allen Seiten groß. Jeder redete auf den anderen ein und bezeugte lautstark seine Wiedersehensfreude, auch wenn nicht jeder Umarmte das verstand, was der Gast so erfreut von sich gab. Bei einem leckeren Abendessen mit viel Wein wurden Erinnerungen ausgetauscht. Und wie bei jedem bisherigen Zusammentreffen endete auch dieser Abend mit gemeinsamem Gesang.

Freitagmorgen, den 10. Juli 2015 gab es eine weitere Gesangseinlage. Giuseppe, ein Gast aus Montale, hatte Geburtstag und wurde mit einem Geburtstagslied und einem kleinen Geschenk überrascht. Ein weiteres Geburtstagskind, Rita Schillings, eine unentbehrliche Ehrenamtliche des Siegfried Dißmann Hauses, wurde telefonisch beglückwünscht, indem sie alle Anwesenden singend hochleben ließen. Nach einem reichhaltigen gemeinsamen Frühstück der Gäste und Gasteltern ging es auf den Markt. Auch einer Shoppingtour war vor allem der weibliche Teil der Gruppe nicht abgeneigt. Nach dem Mittagessen im Dißmann Haus übernahm das Langenfelder Partnerschaftskomitee mit einer Stadtrundfahrt die Gestaltung des Nachmittags. Nach einer Führung durch den Schalenschneider Kotten ging es zur zweiten Begegnungsstätte der AWO, dem Café am Wald. Selbstgebackener Kuchen versüßte dort den Aufenthalt. Eine weitere Station war das Wasserskigelände. Die Gäste fanden das, was da passierte, sehr faszinierend und filmten so manchen Wasserskiläufer, um zu Hause diese Sportart auch filmisch vorzuzeigen. Nach einer Führung durch Haus Graven gelangten die Senioren nach einem kleinen Spaziergang ins Kunsthaus Wiescheid. Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Braschoss und Mitglieder des Partnerschaftskomitees erwarteten dort die Gruppe und die Räumlichkeiten boten für das Abendessen ein ansprechendes Ambiente.

Eine spontane Programmänderung erfolgte am Samstag, den 11. Juli 2015 auf Wunsch der Austauschgäste, denn die meisten wollten nach Köln, um den Dom und die Innenstadt zu besichtigen. Erschöpft, aber glücklich kehrten alle am frühen Abend ins Siegfried Dißmann Haus zurück. Auch die Senioren, die nicht nach Köln wollten, verlebten mit ihren Gasteltern einen abwechslungsreichen Tag, die einen mit einer Oldtimer-Ausfahrt, die anderen mit einem Besuch in Zons oder dem Benrather Schloss. Der Abend wurde mit einer Fotoaktion eingeläutet. Der AWO-Ortsvereinsvorsitzende Klaus Kaselofsky hatte vorher einen „antiken“ großen Bilderrahmen aufstellen lassen, in den sich Besucher, Mitarbeiter oder auch ehrenamtliche HelferInnen stellen konnten. Diese Idee fand viel Anklang, so dass sich eine lange Schlange vor dem Fotografen bildete und sich alle in verschiedenen Konstellationen ablichten lassen wollten. Währenddessen wurde der Grill eingeheizt. Als alle satt waren, begann ein Konzert mit der Band „Oldie & Young“, die zum Tanz aufspielte. Eigens einstudierte, italienische Lieder und eine italienische Sängerin zeigten den Gästen die Wertschätzung, die die AWO diesem Austauschprojekt entgegenbringt. Und wie erhofft, wurde die Gelegenheit zum Tanzen fleißig genutzt. Im Laufe des Abends wurde Wida Beck, die Leiterin der Begegnungsstätte und Initiatorin des Austauschs der Senioren aus Langenfeld mit Senioren der Partnerstädte Senlis und Montale eine besondere Auszeichnung zuteil. Der Präsident der „Alpinisten aus Montale“ überreichte ihr einen eigenen Hut.

Der Sonntag, der 12. Juli 2015, der Tag des Abschieds begann mit einem gemeinsamen Frühstück und einem Besuch einer dreisprachigen Messe in der Kirche St. Josef, bei der die ausländischen Gäste einen Beitrag durch das Vorlesen von Fürbitten leisteten und der Chor unter der Leitung von Stephan Meiser mehrsprachig sang.

Das Wetter passte sich dem Anlass an und „weinte“ Abschiedstränen, während am Nachmittag alle Gäste abfuhren, die französischen Senioren mit ihren PKWs nach Senlis, die italienischen Senioren mit drei Kleinbussen zum Flughafen nach Köln / Bonn um nach Bologna zu fliegen.

Und so war wieder einmal ein Treffen zu Ende. Und im nächsten Jahr findet das Treffen in Senlis statt, so wie damals beim ersten Mal vor 10 Jahren.

Wida Beck, AWO Langenfeld

Richrather Pfingstturnier ein voller Erfolg

 

Gastgeber TuSpo gewann Finale der D-Jugend mit 3:1 gegen Gostynin - dessen Kapitän Eryk Przybylski vom Profi Fussball träumt.

 

Eryk Przybylski hat einen Traum. Wenn die Zeit reif ist, möchte er Profifußballer werden und dabei am liebsten in der Bundesliga kicken. Dass der erst 13 Jahre alte Kapitän des MKS Mazur Gostynin aus Polen sogar schon jetzt in Deutschland spielen konnte, hängt unmittelbar mit dem Richrather Pfingstturnier zusammen - das in diesem Jahr mit zahlreichen internationalen Gästen bestückt war. Dank der Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskomitee der Stadt Langenfeld tummelten sich neben dem Verein aus Gostynin (Polen) auch Union Sportive Municipale Senlisienne sowie Polisportiva 90 Montale aus den Langenfelder Partnerstädten Senlis (Frankreich) und Montale (Italien) auf dem Sportplatz am Richrather Schlangenberg.

 

Rein sportlich betrachtet dürften die lediglich 18 Minuten dauernden Partien den Trainern eher wenig Aufschlüsse über ihre Mannschaft gegeben haben. "Die Zeit ist einfach zu kurz", findet auch der italienische Coach Adriano Ferri aus Montale, "die Reise hier nach Deutschland ist für uns mehr eine mannschaftsbildende Maßnahme".

 

Für dieses Ziel waren die Voraussetzungen in Richrath optimal. Alle Spieler der Partnerstädte verbrachten die zwei sonnigen Tage auf der Anlage und schliefen gemeinsam in der benachbarten Sporthalle der Bettine-von-Arnim-Gesamtschule. "Unsere Kinder treffen dann automatisch auf die Spieler der anderen Teams und tauschen sich mit ihnen aus", sagt Adriano Ferri. Gestik und Mimik spielten hier eine entscheidende Rolle. Aber man versuche auch in Englisch miteinander zu sprechen, berichtet der Italiener.

 

Auf dem Platz selbst war die unterschiedliche Herkunft der D- und E-Jugendlichen nicht zu erkennen. Den Zuschauern auf der Tribüne - so voll wie jetzt war die Richrather Anlage lange nicht mehr - wurden enge Partien geboten, da sich der Leistungsstand aller Mannschaften in etwa auf dem gleichen Niveau befand. In beiden Altersklassen gab es zunächst eine Gruppenphase, der dann die Endrunde folgte. Hier wurden über Platzierungsspiele die besten Mannschaften ermittelt.

 

Bei den E-Jugendlichen hatte der SJC Nordwijk die Nase vorn. Im Endspiel setzen sich die Niederländer, die bereits seit mehreren Jahren extra für das Pfingstturnier nach Richrath kommen, im rein außerdeutschen Endspiel gegen den MKS Mazur Gostynin mit 1:0 durch. Dritter wurde zur Freude von Turnier-Organisatorin Corinna Beilmann die Richrather E-Jugend, weil sie im Spiel um Platz drei den SC Reusrath mit 3:2 besiegen konnten. Einige Teams der F-Jugend und der Bambini trugen ebenfalls Spiele aus, die allerdings rein freundschaftlicher Natur waren und nicht im Turniercharakter ausgespielt wurden.

 

In Eryks Altersklasse (D-Jugend) hingegen ging es um den begehrten Turniersieg. Der polnische Trainer Arkadiusza Szulczewski schreibt seinem Schützling eine große Rolle im Team aus Gostynin zu. Eryk wird seit geraumer Zeit vom polnischen Meister Legia Warschau genauer unter die Lupe genommen. In der Finalpartie zwischen Gostynin und TuSpo Richrath war der "Achter" der Polen tatsächlich wiederum der auffälligste Akteur und Kreativposten auf dem Platz. Doch selbst sein Treffer zum 1:1 konnte nicht verhindern, dass sich die Gastgeber verdient mit 3:1 den Turneirsieg sicherten.

 

Eine Revanche wird es möglicherweise bereits in näherer Zukunft geben können. Der polnische Coach Arkadiusza Szulczewski deutete an, die Richrather zu ihrem Turnier in Gostynin einladen zu wollen.

Rheinische Post, 10. Juni 2014

Pfingstturnier 2014 TuSpo Richrath

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