Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.
Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.

Begegnungen mit Montale

Langenfelder erkunden die Toskana und die Partnerstadt Montale

Empfang in der Villa Smilea (Quelle: Parkom Montale)

Mitte September machte sich eine 18-köpfige Reisegruppe aus Langenfeld auf den Weg in die Toskana, um die Partnerstadt Montale und nah gelegene Kulturstädte wie Florenz und Lucca zu erkunden. Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr in der irischen Partnerstadt Ennis hatte der Förderverein des Partnerschaftskomitees eine weitere touristische Reise für Langenfelder Bürgerinnen und Bürger organisiert.

„Da es in Montale recht beschaulich zugeht, haben wir die quirlige Nachbarstadt Pistoia als Standort für unsere Unterkunft gewählt“, erklärt Heike Cramer, die beim Partnerschaftskomitee für Tourismus zuständig ist. Die Gruppe wohnte in einem zum Hotel umfunktionierten „Palazzo“ in der Altstadt, in dem sie sich sehr wohl fühlte. Fußläufig waren zahlreiche Restaurants und Trattorien erreichbar, und bei herrlichen Sommertemperaturen ließen sich die italienischen Köstlichkeiten im Freien, auf einer der gemütlichen „Piazze“, genießen.

Gemeinsames Pizzaessen

Gleich zu Beginn der knapp einwöchigen Reise ging es mit dem Linienbus nach Montale. Das dortige Partnerschaftskomitee und Bürgermeister Ferdinando Betti bereiteten den Langenfeldern einen herzlichen Empfang. Nach einer Führung durch die alte Abteikirche „Badia“ ging es zur „Villa Smilea“, dem kulturellen Zentrum der Stadt. Dort führte der bekannte Bildhauer Andrea Dami seine Klangkunst vor. „Anschließend wurden wir zu einem wunderbaren und köstlichen Pizzaessen eingeladen“, berichtet Elke Markhoff, die sich ebenfalls im Langenfelder Partnerschaftskomitee engagiert. „Als Dank und Zeichen wirklicher Freundschaft überreichten wir ein Gastgeschenk, über das sich unsere italienischen Freunde sehr freuten.“

Die folgenden Tage führte die Gruppe zu den berühmten Städten der Toskana. Höhepunkt war dabei natürlich Florenz – nur eine gut 30-minütige Bahnfahrt von Montale entfernt. „Wir alle waren begeistert von der Schönheit dieser Stadt mit ihren herrlichen Bauwerken wie dem Dom, dem Baptisterium, den vielen Palazzi und dem malerischen Ponte Vecchio“, schildert Markhoff. „Unsere liebenswürdige und sehr kompetente Führerin Elena Saltini erklärte uns interessante Hintergründe aus der Zeit und zur Macht der Medici.“

Ebenso beeindruckt waren die Langenfelder von Lucca mit seinen Kirchen, der ganzheitlich erhaltenen Stadtmauer, den engen Gassen und den schönen Plätzen, wo man gerne einen Cappuccino trank oder ein leckeres Gelato aß. „Die Geschlechtertürme, die der Landadel zur Dokumentation seiner Macht erbauen ließ, lernten wir in San Gimignano kennen“, so Markhoff weiter. „Immerhin sind noch 14 solcher hochaufragenden Türme dort erhalten.“

Weißwein im Chianti-Gebiet

Mit dem Bus ging es danach durch das Chianti-Gebiet nach Siena, der Stadt mit dem berühmten Pferderennen, dem „Palio“, der zweimal pro Jahr auf der „Piazza del Campo“ ausgetragen wird. Unterwegs auf dieser Strecke gab es natürlich eine Weinprobe. „Obwohl rund um San Gimignano hauptsächlich helle Trauben angebaut werden, durften wir zur allgemeinen Erleichterung neben zwei Weißweinen auch zwei köstliche Rotweine verkosten“, sagt Cramer. Bei einer Führung durch das Weingut erfuhren die Langenfelder viel Interessantes über den Weinanbau und die Herstellung der verschiedenen Weinsorten.

Am letzten Tag bewunderte die Gruppe in Pisa auf der berühmten „Piazza dei Miracoli“ den Dom mit seiner prachtvollen Außenfassade, das Baptisterium, die größte christliche Taufkirche der Welt, und natürlich die Hauptattraktion: den Schiefen Turm. „Niemand von uns hat ihn sich so hoch, aber auch so schief vorgestellt!“, erinnert sich Markhoff. „Voller wunderbarer Eindrücke konnten wir am Ende nur sagen: Arrividerci Toscana, fin‘alla prossima volta, bis zu nächsten Mal!“

Elke Markhoff & Katja Chalupka

Ponte Vecchio in Florenz (Quelle: Katja Chalupka)
Sonnenuntergang über Florenz (Quelle: Katja Chalupka)
Über den Dächern von Lucca (Quelle: Katja Chalupka)
Bildhauer Andrea Dami demonstriert seine Klangkunst (Quelle: Katja Chalupka)
Weinprobe San Gimignano (Quelle: Katja Chalupka)

Marsch durch die Langenfelder Innenstadt

Deutsch - Italienischer Abend

Kirchenkonzert

Konzertreise in die Partnerstadt Montale

) Montale 2018 (Quelle: Musikschule Langenfeld

Das Jugendsinfonieorchester und das Gitarrenensemble „Saitenweise“ der Langenfelder Musikschule reisten in den Pfingstferien in die italienische Partnerstadt Montale, um dort gemeinsam mit lokalen Orchestern einige Konzerte zu geben. Unterstützt wurden sie dabei vom Langenfelder Partnerschaftskomitee und dem angeschlossenen Förderverein.

Am ersten Tag nach der Anreise stand die Erholung von der langen Busfahrt über Nacht im Mittelpunkt. Die Gruppe, bestehend aus knapp dreißig Kindern und Jugendlichen und etwa zehn erwachsenen Begleitern, besichtigte entspannt die Stadt Pistoia, insbesondere die düstere Pistoia Sotterranea, den Untergrund der Stadt.

Am darauffolgenden Tag stand die Stadt Pisa auf dem Programm. Vor allem die Jugendlichen verbrachten viel Zeit mit dem Zusammenstellen perfekt inszenierter Fotos des berühmten schiefen Turms von Pisa. Abends wurde fleißig geprobt für die anstehenden Konzerte.

Nach einem probeintensiven Vormittag umrahmte das Sinfonieorchester am Dienstagnachmittag einen stimmungsvollen Gottesdienst in Montale. Das war für alle Beteiligten ein eindrucksvolles und feierliches Erlebnis.

Am Folgetag besichtigte die Gruppe die Stadt Siena und den berühmten Piazza del Campo. Abends erfolgte das erste von zwei Konzerten in der Kunstschule „Brunelleschi“ in Montemurlo, die an jenem Tag die Pforten für Lehrer, Studenten und Interessierte geöffnet hatte. Sogar der Bürgermeister Mauro Lorenzini war anwesend. Das Jugendsinfonieorchester spielte unter der Leitung von Jan Raderschatt und das Gitarrenensemble unter der Leitung von Sonja Steinsiek ein abwechslungsreiches Programm, das durch eine spannende Modenschau der Schülerinnen der Kunstschule bereichert wurde. Die Künstlerinnen führten ihre Modekreationen selbst vor. Der Direktor der Schule, Tiziano Pierucci, führte auf charmante Weise durch das Abendprogramm.

 

Der Donnerstag gestaltete sich ähnlich: Zunächst wurden die Stadt Lucca unter die Lupe genommen und ausgiebig die vielen Geschäfte erforscht. Abends stand das zweite der beiden großen Konzerte in Prato an. Diesmal spielten neben den beiden Langenfelder Orchestern auch ortsansässige Ensembles: das Gitarrenensemble und das Sinfonieorchester des „Liceo Musicale, Cicognini Rodari“ aus Prato. Auch die Modenschau der Kunstschule „Brunelleschi“ war wieder mit von der Partie. Den Abschluss gestalteten die beiden Sinfonieorchester unter der Leitung von Jan Raderschatt mit einem gemeinsamen Stück: Ode an die Freude von Ludwig van Beethoven. Man kann sich kaum ein stimmungsvolleres Ende einer Konzertreise vorstellen.

Am nächsten Tag hieß es dann langsam Abschied nehmen von der wundervollen Toskana. Es wurde gepackt und eine letzte Zeit in der Stadtmitte von Montale und später noch in den malerischen Straßen von Pistoia verbracht. Abends machte sich der große Reisebus mit den erschöpften jungen Musikern, die voller toller Erlebnisse und Eindrücke waren, auf den Weg zurück nach Deutschland.

Sonja Steinsiek

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