Endlich!!!!!!
Zweimal musste die Bürgerreise nach Gostynin, Langenfelds Partnerstadt in Polen, coronabedingt verschoben werden. Nun konnte sie endlich durchgeführt werden. Organisiert wurde diese Reise vom Partnerschaftskomitee und der VHS der Stadt Langenfeld.
Am 27.06.2022 ging es los. Nach knapp 2 Stunden angenehmen Flugs landeten wir auf dem Warschauer Flughafen. In der Empfangshalle erwartete uns bereits Tomasz, unser Guide während unseres gesamten Aufenthaltes. Mit dem Bus ging es nun über Land, vorbei an endlosen Feldern, Weiden und Wäldern. In Gostynin wohnten wir im Apartment-Hotel La Playa, das direkt am Badesee Biale liegt.
Am Dienstag, dem 28.06. ging es nach dem Frühstück in unsere Partnerstadt Gostynin. Ela, uns allen bekannt durch ihre früheren Besuche in Langenfeld und ihre einwandfreien Übersetzungen, führte uns durch Gostynin. Wir bekamen einen sehr interessanten Bericht über die Geschichte und Entwicklung der Stadt. Günther Fuchs führte uns zum Deutschen Friedhof in Gostynin, den er ehrenamtlich pflegt.
Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus nach Plock, der über der Weichsel thronenden wunderschönen Stadt. Unterwegs besuchten wir das Freilichtmuseum Wiaczemin an der Weichsel. In Plock angekommen, waren wir sofort begeistert von den barocken und klassizistischen Bürgerhäusern, die das Bild der Altstadt prägen. Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung des Doms. Wunderbar ist der Blick von oben auf ruhig dahinfließende Weichsel.
Am nächsten Tag führte uns Tomasz auch nach Lodz, die Stadt mit einer enormen Industriegeschichte. Große Industrieanlagen zeugen von der ehemaligen wohlstandbringenden Textilindustrie. Zeugen des ehemaligen Reichtums sind die wunderbaren Fabrikantenvillen. Natürlich ist die Flaniermeile Piotrkowska mit ihren Jugendstilhäusern, den vielen Cafés und Restaurants absolut erwähnenswert.
Am nächsten Morgen wurden wir vom Bürgermeister im Gostyniner Rathaus empfangen. Anschließend ging es nach Thorn, der Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus. Die Führung durch die wunderbare Altstadt bleibt unvergesslich. Zum Abschluss unseres Besuches in unserer Partnerstadt gab es am Abend ein gemütliches Beisammensein mit Gostyniner Gästen.
Natürlich durfte bei unserer Reise der Besuch von Warschau nicht fehlen. Auf dem Weg dorthin besuchten wir das Geburtshaus von Frédéric Chopin in Zelazowa Wola. In Warschau selbst gab es nach einer ersten kurzen Stadtrundfahrt einen Gang durch die Altstadt, zum Schloss und zum Denkmal des Warschauer Aufstands.
Der nächste Tag führte uns zur Mauer des jüdischen Ghettos und in den wunderschönen Lazienski-Park. Der Besuch des bekannten POLIN-Museums gab uns einen ausführlichen Überblick über die polnische Geschichte.
Am letzten Tag gab es die Möglichkeit, das Chopin-Museum und das Wodka-Museum zu besuchen.
Unser Fazit: Gostynin und seine wunderschöne Umgebung sind auf jeden Fall eine Reise wert, es gibt viel zu entdecken!