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Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.
Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.

2025

Juli 2025

Internationales Jugendcamp in Montale

Unvergessliche Tage in der Toskana

Vom 14. bis 19. Juli 2025 erlebten acht Langenfelder Jugendliche mit zwei Betreuern eine bereichernde Woche in der Partnerstadt Montale. Ermöglicht wurde die Reise durch das Partnerschafts-Komitee Langenfeld und dessen Förderverein in Kooperation mit dem KAG, wo die Jugendlichen an einer Italienisch-Arbeitsgemeinschaft teilnehmen.

Montale hatte auch Jugendliche aus den anderen Partnerstädten Senlis (Frankreich) und Varazdin (Kroatien) und aus Montale selbst eingeladen.

Die Gruppe wurde in Gastfamilien untergebracht, die sich durch außergewöhnliche Herzlichkeit auszeichneten. Besonders geschätzt wurde die stete Rücksichtnahme darauf, dass alle Teilnehmenden sich integriert fühlen konnten. Diese Atmosphäre ermöglichte bereits nach kurzer Zeit echte Freundschaften zwischen deutschen und italienischen Jugendlichen. Abends traf man sich regelmäßig spontan auf dem örtlichen Spielplatz.

Die Jugendlichen ließen sich auf die entspannte Lebensart der Toskana ein, sodass Gelassenheit und Spontanität die gesamte Woche prägten.

Das Centro Nerucci als Sitz des italienischen Partnerschaftskomitees diente als zentraler Treffpunkt. Hier fand auch die Präsentation Langenfelds vor internationalem Publikum statt, bei der Jugendliche aus den Partnerstädten Senlis (Frankreich) und Varaždin (Kroatien) anwesend waren.

 

Programmhöhepunkte

In Montale:

  • Besichtigungen von Kirche und Villa Smilea mit Kunstprojekt
  • Teilnahme an der Festa della Pesca
  • Entspannung im Freibad
  • Wanderung durch den Foresta dell'Acquerino
  • Traditionelles Abendessen beim Alpenverein

Kulturelle Ausflüge:

  • Besuch der Università Europea in Fiesole mit EU-Workshop
  • Erkundung des Historical Archives of the European Union
  • Stadtbesichtigungen in Florenz und Pistoia
  • Bibliotheksbesuch in Pistoia

Besondere Erlebnisse

Die Sternenbeobachtung auf Montale Alto begeisterte die Teilnehmer besonders. Bei dieser Veranstaltung mit Mitgliedern der Pistoia-Prato Astrophilen Gruppe konnten die Jugendlichen durch Teleskope den Nachthimmel erkunden und erfuhren fachkundige Erklärungen zu den Sternenbildern. Die magische Atmosphäre und die gemeinsamen Gespräche unter dem klaren Himmel wurden als einzigartig empfunden.

Der Besuch von Florenz hinterließ tiefe Eindrücke durch die kunstvollen Gebäude und historischen Statuen, die wie ein lebendiges Museum wirkten. Besonders die Kathedrale beeindruckte, auch wenn der immense Besucherandrang den Zugang für die Gruppe verhinderte. Der EU-Workshop an der Università Europea wurde als besonders lehrreich und inspirierend bewertet, besonders der Austausch über die Bedeutung europäischer Identität mit Jugendlichen aus vier Nationen.

Beim Abschiedstreffen im Café Rossini blickten alle auf sechs abwechslungsreiche Tage zurück. Die Jugendlichen kehrten mit neuen Freundschaften, unvergesslichen Eindrücken und einem Stück toskanischer Lebensfreude im Herzen nach Langenfeld zurück. Besonders geschätzt wurde die gute Organisation vor Ort, die selbst bei Planänderungen stets attraktive Alternativen bot.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren beider Städte, den Gastfamilien, den beiden begleitenden Elternteilen, der Italienisch-Lehrerin und allen Unterstützern, die diesen bereichernden Austausch ermöglichten. Diese Reise hat nicht nur die Städtepartnerschaft gestärkt, sondern auch grenzüberschreitende Freundschaften geschaffen, die über diese Woche hinauswirken werden.

Bilder privat

Kommentare der Jugendlichen

Gaetano

Diese Fahrt war eine einzigartige Möglichkeit sowohl die Region, als auch neue Freunde kennenzulernen. Jeder Tag war super geplant und vorbereitet von den Organisatoren, sodass es nie einen Moment gab, indem man sich langweilen musste. Selbst wenn es einige Abweichungen vom Plan gab, wurden diese sofort mit anderen Aktivitäten ersetzt. Einer der besten Tage war der, an dem wir alle zusammen nach Florenz gefahren sind. Der Besuch in der Universität war sehr lehrreich. Zudem war es interessant die Meinungen der anderen Teilnehmer zu hören, was sie denken, Teil von Europa zu sein. Auch der Aufenthalt im Zentrum von Florenz war ein einmaliges Erlebnis.

Im Ganzen war jeder Tag besonders, sodass es schwierig wäre, einen davon hervorzuheben.

Josefine

Während unseres Aufenthaltes in Montale haben wir verschiedene Dinge erlebt. Wir sind in ein Freibad gegangen, haben uns interessante Sehenswürdigkeiten zur Stadt angeschaut, sind gewandert und haben die Sterne angeschaut. Außerdem gab es immer viel und leckeres Essen. Es haben uns des Weiteren ein paar Schüler aus anderen Partnerstädten von Frankreich und Kroatien begleitet. Da ich dort schon mehrmals war, haben wir uns abends mit italienischen Freunden aus Montale getroffen. Zu den Italienern kann man sagen dass sie immer sehr nett waren, aber auch mit meiner Reisegruppe war es sehr schön und lustig. Ich fand die sechs Tage sehr gut und mit viel Abwechslung.

Nika

Ich fand die Woche in Montale sehr schön und am schönsten fand ich als wir die Sterne angeschaut haben. Das war wirklich sehr schön und das kann man in Langenfeld nicht so gut machen wie dort.

Angelina

Ich fand die Woche in Montale sehr schön. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und es haben sich viele neue Freundschaften entwickelt. Es war besonders schön, das immer darauf geachtet wurde, dass alle was miteinander machen konnten und niemand alleine war. Wir haben viele schöne Ausflüge gemacht wo man tolle Sachen sehen und erleben konnte. Besonders schön fand ich die Sternennacht. Wir sind abends auf einen Berg gewandert und von dort oben konnte man unzählige Sterne sehen. Es gab sogar die Möglichkeit, das wir durch ein Teleskop die Sterne ansehen durften. Wir haben aber nicht nur Sterne gesehen, sondern uns auch alle zusammen hingesetzt und miteinander geredet. Das fand ich sehr schön. Ich gucke mit einem Lächeln auf die Zeit zurück und bin dankbar für die Erlebnisse und Momente dort und auch für die Leute die es möglich gemacht haben.

Josephine

Wir sind mit allen gemeinsam in den Historical Archives of the European Union in Florenz gewesen. Dort haben wir zuerst eine Art Vortrag über die Arbeit des Archivs und die Europäische Union erhalten und später sogar noch die Archive besichtigt. Zum Abschluss haben wir uns das Gelände angeschaut und über das Thema Gemeinschaft in der EU gesprochen. Es war interessant die verschiedenen Meinungen und Perspektiven zu hören, da Jugendliche aus vier verschiedenen Ländern teilgenommen haben. Besonders die Schüler aus Kroatien hatten viel zu erzählen denn Kroatien ist ja noch nicht so lang Teil der EU. Nach dem Besuch der Archive haben wir dann noch einen Trip weiter in die Florentiner Innenstadt gemacht. Insgesamt war die Woche sehr schön und voller neuer Erlebnisse.

Antonio

Universität: Nach einer langen Fahrt sind wir endlich angekommen. Als wir auf das Gelände gefahren sind haben wir direkt gesehen wie schön die Uni gestaltet wurde. Überall schöne bunte Pflanzen und Statuen. Das Gelände ist riesig und schön in die bergige Landschaft eingearbeitet. Die Universität sieht aus wie ein Schloss. Es ist auf einem Berg gelegen. Nicht ganz oben aber auch nicht ganz unten. Es gibt so coole Wege, die dahinführen. Der Boden ist aus weißem Kiesel. Zuerst führte man uns herum und dann hielten zwei Studenten (ich glaube European Law) eine ziemlich lange Präsentation über die EU. Sie haben uns in die Stunde mit einbezogen und wir haben auch die kleine Aufgabe mit dem Tisch besprochen die wir bearbeiten sollten. Wir sind viele historische und inhaltliche, aber auch moralische und philosophische Themen durchgegangen. Dann wurde uns das Archiv gezeigt und wie Dokumente digitalisiert werden. Zum Schluss des Vortrags haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was es bedeutet Europäer zu sein. Dann haben wir in der Uni-Mensa gegessen und sind zum Bus gelaufen.

Freitagabend: Wir haben uns zum Abendessen auf dem Gelände des örtlichen Fußballvereins getroffen und Pizza gegessen. Nach dem Essen sind viele Jugendliche auf den Fußballplatz gegangen um dort Fußball zu spielen. Das hat voll Spaß gemacht. Dann sind wir den (ich glaube Montale Alto) hinaufgestiegen und waren Teil des traditionellen Rituales, die Sterne am Ende des Sommers zu beobachten, obwohl es erst Juli war. Wir haben ganz viele Sterne gesehen und es gab sogar 2 Teleskope dort oben, die von Anderen dort hoch gebracht wurden und mit denen konnte man noch viel besser sehen.

Arina

Florenz war einfach wunderschön, ich kann es gar nicht anders sagen! Die Stadt hat so einen ganz besonderen Charme, der mich sofort verzaubert hat. Überall, wo ich hingeschaut habe, waren kunstvolle Gebäude, prachtvolle Fassaden und historische Statuen, die eine ganz eigene Geschichte erzählt haben, es war fast wie ein Spaziergang durch ein riesiges, lebendiges Museum!

Besonders begeistert haben mich die ganzen historischen Monumente und Skulpturen. Ich konnte meinen Blick kaum von ihnen abwenden! Das Beeindruckende war, dass ich nicht nur staunen durfte, sondern auch so viel dazugelernt habe, denn, und das war mein kleines Highlight, ich habe in Italien eine Freundin kennengelernt, die mir total liebevoll den Hintergrund vieler dieser Monumente erklärt hat! Es war, als hätte ich meine persönliche Reiseleiterin gefunden, mit echtem Herzblut für die Geschichte! Florenz hat mir wirklich das Herz gestohlen, so eine reizende Stadt mit Seele, Kunst und so viel Charme. Ich werde diese Erinnerungen ganz fest in meinem Herzen behalten und wer weiß, vielleicht führt mich mein Weg ja bald wieder dorthin.

Das Stargazing in Montale war eine dieser stillen, kostbaren Erfahrungen, die sich tief im Herzen festsetzen. Es war einfach herzwarm. Gemeinsam mit verschiedenen lieben Menschen, Freunden, neuen Gesichtern, alle einfach offen und entspannt, saß ich oben auf dem Hügel, während über uns der Himmel immer dunkler wurde und sich mit Sternen gefüllt hat. Es war so entspannend, einfach dort zu sitzen, zu plaudern, zu lachen und dabei die Weite über uns zu bestaunen. Es hatte etwas Magisches, fast wie in einem Moment, in dem alles kurz stillsteht und man einfach nur fühlt. Ein ganz besonderes Highlight war, dass ich durch ein Teleskop tatsächlich zwei Sterne sehen konnte. Und das war noch nicht alles! Einer der Astrophilen, der dort war, hat mir total begeistert etwas zu den Sternen erklärt. Ich hab so gestaunt, es war voll cool und irgendwie total inspirierend! Dieser Abend hat mir gezeigt, wie schön es ist, mit anderen unter dem selben Himmel zu träumen. Ich fühl mich so dankbar für diesen Moment.

Leon

Am besten fand ich den Besuch in Florenz. Zu Beginn haben wir etwas über Europa gelernt und hatten danach ausreichend Zeit um uns die Stadt anzusehen, erst als Gruppe, die sich dann allerdings aufgelöst hat und anschließend mit Freunden, wo wir uns frei bewegen konnten. In Florenz selber fand ich die Kathedrale am schönsten, welche wir aber leider wegen der vielen Besucher, die schon Schlange standen nicht betreten konnten.


Förderverein des Partnerschaftskomitees der Stadt Langenfeld e. V.

c/o Stephan Meiser

Lortzingweg 5

40764 Langenfeld (Rheinland)

 

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